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13.10.2025

PM 62 / 2025 vom 13. Oktober 2025

Saisonfinale der 2. Bundesliga
Wiederholung am Samstag in Wittstock



Die Entscheidung in der 2. Bundesliga fällt nun am kommenden Samstag in Wittstock. Nach der regenbedingten Absage des letzten Rennens in Diedenbergen, ist es wie schon berichtet gelungen, mit dem MSC Wölfe Wittstock einen Veranstalter für dieses finale Aufeinandertreffen zu finden.
Der Dank für die Organisation gilt insbesondere Frank Mauer, der nicht nur ganz kurzfristig die Austragung übernommen und organisiert, sondern auch gemeinsam mit den Teammanagern über die Vorbereitung beraten hat.

Spannende Entscheidung zu erwarten
Jetzt gilt das Augenmerk dem sportlichen Wettbewerb, denn alle Beteiligten, sowohl die Mannschaften als auch die Serienleitung in Abstimmung mit dem Promotorenteam haben sich eine Entscheidung auf der Bahn gewünscht. Dabei stehen die Vorzeichen genauso wie vor vier Wochen, denn das Inn Isar Racing Team, welches derzeit die Tabelle anführt, kann nur aus der Ferne zuschauen, weil es seine vier Rennen bereits absolviert hat. So fällt die Entscheidung in der Gesamtwertung zwischen den MSC Cloppenburg Fightern, dem MSC Olching, die beide am kommenden Samstag aktiv sind und eben den Neueinsteigern in das Ligageschehen, dem Inn Isar Racing Team.
Sollte es den Fightern vom MSC Cloppenburg gelingen, das Rennen zu gewinnen, dann würden sie an den derzeit Führenden in der Tabelle vorbeiziehen und der MSC Olching bleibt auf dem dritten Platz. Würden sich diese beide Teams in der Tageswertung aber genau andersherum platzieren, dann hätten alle drei Teams exakt 9 Matchpunkte und die Laufpunkte der einzelnen Mannschaften wären für die Gesamtwertung entscheidend. Es können also noch alle drei Teams den deutschen Mannschaftspokal 2025 gewinnen.

Es liegt daher viel Spannung über dem anstehenden sportlichen Wettbewerb, zumal die Teterower Hechte, die rein geographisch die kürzeste Anreise und so vielleicht die größte Unterstützung haben, mit ihrer Aufstellung auch durchaus Ambitionen auf einen Podestplatz anmelden.
Rein formal ist ja das Heimrennen der White Tigers vom MSC Diedenbergen, die ganz sicher zeigen wollen, was zu Hause möglich gewesen wäre. Zum damaligen Rennen traten sie unter dem Motto an: „Speedway bedeutet mehr als Punkte: Es geht um Herzblut und Begeisterung für den Sport, daher heißt es, Freunde einpacken, Stimmung mitbringen – und live dabei sein, wenn die Teams der 2. Bundesliga um den Mannschaftspokal kämpfen!“

Aufruf an die Fans
Und dieses Motto gilt jetzt umso mehr und richtet sich ausdrücklich an jeden, der die Rennen der 2. Bundesliga unterstützen möchte. Ein guter Besuch dieser Veranstaltung wäre ein wichtiges Statement, denn natürlich beteiligen sich die Vereine auch an dieser Rennserie, um den Zuschauern spannenden Sport zu bieten und wünschen sich gerade für diese Wiederholung ein Feedback, welches am besten durch den Besuch der Veranstaltung gegeben werden kann.
Daher heißt es, auf nach Wittstock in die Event-Arena, wo am 18. Oktober ab 14 Uhr das abschließende Rennen der diesjährigen Bundesligasaison gestartet wird.
GM





Tabelle
Platz Team Rennen Laufpunkte Matchpunkte
1. Inn Isar Racing Team 4 145 9
2. MSC Cloppenburg Fighters 3 118 7
3. MSC Olching 3 110 6
4. Teterower Hechte 3 71 2
5. White Tigers Diedenbergen 3 35 0


2.Speedway Bundesliga am 18. Oktober in Wittstock

DMV White Tigers Diedenbergen
MSC Cloppenburg Fighters
1
2
3
4
17
21
TM Julian Kuny
Lukas Wegner
Magnus Rau
Mike Jarczewski


Christian Endrich 5
6
7
8
18
22
TM Nicolai Heiselberg
Ben Iken
Carl Wynant
Thies Schweer


Selina Schumacher



Teterower Hechte
MSC Olching
9
10
11
12
19
23
TM Danny Knakowski
Hannah Grunwald
Tyler Haupt
Joel Schuck


Stephan Lönnies 13
14
15
16
20
24
TM Valentin Grobauer

Patricia Erhart
Levi Böhme


Joachim Neumaier





Goldenes Band in Olching war ein „Voltreffer“
Mads Hansen gewinnt vor Jakub Jamrog und Martin Smolinski

Traumhaftes Herbstwetter, volle Wiesen rund um die Highspeed-Piste, donnernde Schüsse der Böllerschützen plus Blasmusik, spannende Rennen und ein glücklicher Sieger aus Dänemark: „So darf ein Speedway-Geburtstag sein“, sagte ein Funktionär des MSC Olching am Sonntagabend. 75 Jahre alt wurde sein Verein und der Mann hatte durchaus Recht: Das Jubiläumsrennen um das Goldene Band der Stadt Olching war – wie schon die feuernden Böller verhießen – ein „Volltreffer“.

Der MSCO-Funktionär ging mit seiner Einschätzung noch viel weiter: „Unseren Chef werden wir tagelang nicht mehr einfangen können, der schwebt auf einer Umlaufbahn über Olching.“ Gemeint war Martin Smolinski – der an diesem Tag alles auf einmal war: Vorstand seines Geburtstags-MSC, Organisationsleiter und Rennfahrer. Indes mit Erfolg: „Für mich alten Mann war es top, vorne mit den jungen Burschen mitzumischen, sagte der dreifache Langbahn-Weltmeister. „Aufmischen“ hätte genauso gut gepasst, weil er es trotz allem Stress wieder auf Platz 3 schaffte.

Smolinski: „Nach Bombenstart falsch orientiert“!
Im Finallauf der vier Tagesbesten hätte er einen Bombenstart gehabt, sagte „Smoli“. Allerdings habe er sich dann etwas falsch orientiert und sei deswegen von Jakub Jamrog (Polen) überholt worden. Es ging bei diesem spanenden Kampf um Platz zwei, weil Mads Hansen (Dänemark) bereits enteilt war und Oliver Berntzon als Vierter nicht mehr entscheidend eingreifen konnte. Der Schwede war dennoch froh über sein Abschneiden: „Die Bahn war gut und es wurde fair gefahren. Freilich hätte ich gerne auf dem Podium gefinisht aber ich war im Finale und darüber bin ich glücklich.“
Das Goldene Olchinger Band nahm also Mads Hansen mit nach Dänemark – dort wird er es wohl neben jenem von 2023 aufhängen – auch damals gewann er. Derweil war Smolinski euphorisch über sein Ergebnis: „Am Ende des Jahres mit einem Podestplatz das Olchinger Oval zu verlassen, hat Spaß gemacht. Mein Team hat heute brutal zugearbeitet.“ Mit zwei Siegen war der MSCO-Chef in das Meeting gestartet, bevor er erstmals nicht ganz vorne war: „Martin auf seiner Heimbahn geschlagen zu haben, bedeutet mir unfassbar viel“, sagte Tero Aarnio (Finnland) direkt nach seinem Highlight-Lauf.

Mario Häusl Knockout durch glühend heiße Kette!
Besonders vom Pech verfolgt war allerdings Mario Häusl, der frisch gebackene U21-Team-Weltmeister: In Lauf 13 riss seine glühend heiße Primärkette und peitsche voller Wucht gegen seinen Körper. Ein Knockout, der eine lange Untersuchung auf der Bahn nach sich zog. Jedoch hatte sich Häusl hierbei nicht schwer verletzt.
Viel kritischer war die Situation bei einem medizinischen Notfall auf den Zuschauerrängen, noch vor der Fahrerpräsentation. Martin Smolinski war allerdings froh, dass von allen Beteiligten richtig gehandelt wurde: „Die Kooperation der Rennleitung mit dem BRK und der Polizei hat perfekt funktioniert, weil wir in dieser Extremsituation einen total klaren Kopf bewahrt haben. Man hat gesehen: Wenn es hart auf hart kommt, funktioniert unser Verein einwandfrei. Der abtransportierte Mann ist nach unserer Information auf dem Weg der Besserung.“ Vorfälle also, wegen denen der Renn-Nachmittag ungeplant länger wurde. Smolinski wollte sich bei den Fans fast dafür entschuldigen, zog aber ein enthusiastisches Fazit: „Ein super Renntag – das MSCO-Uhrwerk ist wieder perfekt gelaufen.“
Erhard Wallenäffer

Ergebnis Goldenes Band in Olching:
Platz 01 Mads Hansen (Dänemark) 14 Punkte
Platz 02 Jakub Jamrog (Polen) 14
Platz 03 Martin Smolinski (Deutschand) 11
Platz 04 Oliver Berntzon (Schweden) 11
Platz 05 David Bellego (Frankreich) 10
Platz 06 Tero Aarnio (Finnland) 10
Platz 07 Robert Chmiel (Polen) 09
Platz 08 Francis Gusts (Lettland) 09
Platz 09 Tyler Haupt (Deutschalnd 08
Platz 10 Hannah Grunwald (Deutschland) 06
Platz 11 Valentin Grobauer (Deutschland) 06
Platz 12 Mario Häusl (Deutschland) 04
Platz 13 Celina Liebmann (Deutschland) 03
Platz 14 Patricia Erhart (Deutschland) 03
Platz 15 Tim Widera (Deutschland) 01
Platz 16 Jenny Apfelbeck (Deutschland) 01
Platz 17 Tobias Althaus (Deutschland) 00
Platz 18 Jevgenijs Kostigovs (Deutschland) 00




Artem Laguta siegt in Dohren

Es ist schon Tradition, dass der MSC Dohren den „Rausschmeißer“ aus der Saison veranstaltet. Wieder einmal hatte das Team um Tobias Kroner ein Topfahrerfeld zusammengestellt und neben den deutschen Stars Kai Huckenbeck, Norick Blödorn und Valentin Grobauer mit Artem Laguta und Fredrik Lindgren internationale Größen verpflichtet.
Die Vorläufe konnte Kai Huckenbeck mit Maximum klar dominieren und die maximale Punktezahl erkämpfen. Als erster ging er in die Startplatzwahl zu Semifinale 1 und zog weiß, was sich aber nicht als die beste Wahl erwies, denn er kam schlecht aus den Bändern und leider nur als Letzter hinter Laguta, Lindgren und Nagel ins Ziel. Damit war der Abend für Huckenbeck beendet. Semifinale 2 gewann Lebedevs vor dem starken dänischen Nachwuchsfahrer Mikkel Andersen.
Nachdem auch schon Norick Blödorn und Valentin Grobauer ausgeschieden waren, wurde den rund 4.100 Zuschauern schnell klar, dass es ein Finale ohne deutsche Beteiligung geben wird. Hier waren es erneut Artem Laguta und Fredrik Lingren, die nach verhaltenem Start in das Rennen, am Ende um den Sieg fuhren. Der gebürtige Russe, der die polnische Staatsangehörigkeit angenommen hat und mit polnischer Lizenz unterwegs ist, hatte das bessere Ende für sich und stand damit ganz oben auf dem Treppchen.
Peter Grüne

Ergebnise
Vorläufe:
1. Kai Huckenbeck 15 Punkte
2. Andzejs Lebedevs 12
3. Mikkel Andersen 11
4. Artem Laguta 10
5. Fredrik Lindgren 10
6. Villads Nagel 10
7. Oliver Bertzon 10
8. Francis Gusts 8
9. Timo Lathi 8
10. Norick Blödorn 8
11. Bartosz Zmektala 6
12. David Bellego 4
13. Mika Meijer 3
14. Jevgenijs Kostigovs 2
15. Valentin Grobauer 2
16. Tom Brennan 1
17. Ben Iken (res.) 0
18. Lester Matthijssen (res.) N

Semifinale 1: 1. Artem Laguta, 2. Fredrik Lindgren, 3. Villads Nagel, 4. Kai Huckenbeck
Semifinale 2: 1. Andzejs Lebedevs, 2. Mikkel Andersen, 3. Oliver Bertzon, 4. Francis Gusts
Finale: 1. Artem Laguta, 2. Fredrik Lindgren, 3. Mikkel Andersen, 4. Andzejs Lebedevs

 SVG PM 62-2025.pdf


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