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25.09.2019

„Wikinger“ rüsten sich für die Finalrennen

Für den MSC Brokstedt e.V. im ADAC steht am kommenden Sonntag in der Speedway-Bundesliga das erste von zwei Finalläufen an. Beim amtierenden deutschen Meister, dem AC Landshut, wollen die „Wikinger“ dabei den Grundstein für den dritten Titel in der 36 jährigen Vereinsgeschichte legen. Auch als Brokstedt im Jahre 2014 den Titel nach Schleswig-Holstein holte, hieß der Gegner Landshut. Im Gegensatz zu damals, sind die Vorzeichen diesmal jedoch komplett anders. „Während wir 2014 als krasser Außenseiter an den Start gingen, erwarten wir diesmal eher ein Duell auf Augenhöhe.“ Für MSC-Pressesprecher Michael Schubert scheint das Ende dabei komplett offen. Alles sei möglich doch haben die Verantwortlichen in Brokstedt, allen voran Teammanagerin Sabrina Harms, ihre Hausaufgaben vor den Finalläufen gründlich gemacht.
Harms: „Wir vertrauen auch im Finale komplett auf unsere bewährten Kräfte. Diese haben uns ins Finale gebracht – jetzt sollen sie auch die Chance bekommen als deutscher Meister in die Winterpause zu gehen.“ Innerhalb des Mannschaftsgefüge vertrauen die Brokstedter auf die internationalen „Dauerbrenner“, den Norweger Rune Holta sowie dem frisch gekürten finnischen Speedway-Meister Timo Lahti. Mit Max Dilger und Lukas Fienhage möchte Harms ein vielseitiges Duo einsetzen. Fienhage durfte sich am vergangenen Wochenende über den Gewinn des letzten Langbahn-Weltmeisterschaftslaufs in Roden (Niederlande) freuen und präsentiert sich derzeit in sehr guter Form. Komplettiert wird die Mannschaft der „Wikinger“ durch die beiden Schleswig-Holsteinischen „Eigengewächse“ Danny Maaßen aus Nordhastedt und den erste 15 Jährigen Norick Blödorn aus Flintbek bei Kiel. Für Blödorn ist allein schon die Tatsache, am Bundesliga-Finale teilnehmen zu dürfen, ein Riesenerfolg, ist das Nachwuchstalent doch erst in dieser Saison zu seinen ersten drei Bundesliga-Einsätzen gekommen.
„Wir wollen uns am Sonntag eine gute Ausgangslage für das alles entscheidende Finale schaffen“, so Sabrina Harms. Das zweite Finale findet dann in der kommenden Woche am Tag der deutschen Einheit (3. Oktober) auf dem Holsteinring in Brokstedt (Start um 14 Uhr) statt. Geht es nach Harms und Co. soll dann der dritte Titel im Norden gefeiert werden. Dann steht dem MSC Brokstedt auch Mannschaftskapitän Kai Huckenbeck zur Verfügung, der am Sonntag seinen Verpflichtungen in Polen nachkommen muss.
Bis zum Titel ist es zwar noch ein weiter Weg, doch scheint der MSC für die beiden wichtigsten Rennen des Jahres gut gerüstet.
Michael Schubert



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