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12.07.2017

Speedway Euro Championship wieder in Güstrow

Mit dem zweiten Finallauf gastiert die Speedway Europameisterschaft am Samstag (15. Juli, 17:30 Uhr) wieder in Güstrow. Der SEC (Speedway Euro Championship) hat sich durch die Vermarktung der polnischen Agentur OneSport hervorragend entwickelt und in diese Kooperation gehört nun bereits zum dritten Mal der MC Güstrow als deutscher Austragungsort, dieser nur in vier Finals veranstalteten Serie.
„Für uns als Verein ist es ein bedeutsames Anliegen, unserem Publikum hochwertige Prädikate zu bieten. Daher freuen wir uns natürlich, wieder einen EM-Lauf in Güstrow veranstalten zu können“, schaut der 2. Vorsitzende Thomas Koch auf den SEC voraus.
Der Start war am 30. Juni im polnischen Torun und die weiteren Rennen finden am 5. August im schwedischen Hallstavik und zum Abschluss am 16. September im polnischen Lublin statt.
Für diese Finalserie hat sich auch ein deutscher Aktiver qualifiziert. Allerdings verlief der Auftakt der Speedway Europameisterschaft für den Olchinger Martin Smolinski keinesfalls wie erhofft. Mit nur zwei Punkten beendete der Bayer das Rennen. „Wir müssen den EM-Auftakt schnellst möglich abhaken. Es gab gute Momente und dann aber wieder Momente die einen verzweifeln lassen. In meinem ersten Lauf fahre ich vom dritten Platz nach vorne und werde dann ab der dritten Runde durchgereicht. Es kann ja nicht sein, dass ich innerhalb einer Runde das Fahren verlernt habe. Die Umstände sind derzeit nicht ganz einfach für uns aber wir arbeiten weiter an den Ursachen und versuchen für die nächsten Rennen noch besser gerüstet zu sein“, so Smolinski kurz und knapp zum ersten Rennen der Europameisterschaft. Viel Zeit zum Ausmerzen der Ursachen bleibt ihm nicht, um in Güstrow vorn bei der Musik dabei zu sein. Allerdings kann er sich auf die Unterstützung des Publikums verlassen und so zusätzliche Motivation erhalten.
Die erste Runde gewann Jaroslaw Hampel (Polen) der mit einer Wild Card unterwegs war. Daher kommt als Führender der EM der junge Tscheche Vaclav Milik, der gerade in seinem Heim Grand Prix auf den dritten Rang fuhr, nach Güstrow. Nur einen Punkt dahinter liegt Andzej Lebedevs, der gerade zu Pfingsten in Güstrow war und am vergangenen Dienstag mit einer beeindruckenden Leistung dafür sorgte, dass Lettland in der Team WM eine Runde weitergekommen ist. Mit derzeit 10 Punkten liegen auf dem dritten Rang Przemyslaw Pawlicki, gerade polnischer Vize-Meister geworden und Andreas Jonsson ((Schweden). Aber auch die anderen Fahrer wie Mateusz Szczepaniak und Krzysztof Kasprzak (beide Polen) haben aufgrund des geringen Abstands zur Spitze noch alle Chancen auf den Titel.
Die Leistungsdichte ist eng und das ist die beste Voraussetzung für ein spannendes Rennen zumal es auch noch eine Wild Card für die Veranstaltung gibt. Diese wurde an Kai Huckenbeck vergeben und wer sich noch an seinen beeindruckenden dritten Platz aus dem Vorjahr erinnert, der weiß natürlich auch, dass auf der Güstrower Bahn vieles möglich ist.

Starterliste:
13 Vaclav Milik (Tschechien)
59 Przemysław Pawlicki (Polen)
20 Adrian Miedzinski (Polen)
100 Andreas Jonsson (Schweden)
507 Krzysztof Kasprzak (Polen)
129 Andzejs Lebedevs (Lettland)
84 Martin Smolinski (Deutschland)
16 Kai Huckenbeck (Deutschland)
58 Mateusz Szczepaniak (Polen)
29 Nicolai Klindt (Dänemark)
44 Kacper Gomolski (Polen)
9 Andrey Kudryashov (Russland)
177 Mikkel Bech (Dänemark)
66 Leon Madsen (Däenmark)
91 Kenneth Bjerre (Dänemark)
2 Artem Laguta (Russland)
17 Erik Riss (Deutschland)
18 Mathias Bartz (Deutschland)



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