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06.05.2024

Maciej Janowski gewinnt die SEC Quali in Stralsund

Dreierstechen um den Tagessieg
Es ist wohl wahrlich keine Überraschung, dass die drei Ekstraliga-Fahrer im Feld der sechzehn Teilnehmer am Ende gemeinsam auf dem Podest in Stralsund standen. Um sich in der besten Liga der Welt behaupten zu können, bedarfs es eben besonderer Fähigkeiten im Speedway und diese demonstrierten die drei im gut gefüllten Paul-Greifzu-Stadion einmal mehr.
Das Stechen der drei punktgleichen Aktiven war sicher der Höhepunkt des Tages, denn sie konnten ihre ganze Klasse dabei ausspielen. Vom Start weg lag zunächst Przemyslaw Pawlicki, der von innen losfahren durfte in Front, während sich sein Landsmann Maciej Janowski am Schluss der Dreiergruppe befand. Aber der mit viel Grand-Prix-Erfahrung ausgestattete 32jährige Kapitän von Sparta Wroclaw schaute sich seine Gegner genau aus und konnte Linien fahren, die es ihm einfach ermöglichten, den nötigen Speed für ein Überholen aufzubauen und so querte er als Erster die Ziellinie, gewann damit diese SEC-Qualifikationsrunde und gleichzeitig den OB-Pokal 2024.
Nicht weniger erfreut über die Qualifikation war Przemyslaw Pawlicki, der es bei der Siegerehrung gar nicht abwarten konnte, sondern sich gleich seinen Pokal beim Rennleiter abholte, um dann gemeinsam mit Rasmus Jensen, mit dem er zusammen bei Falubaz Zielona Gora fährt, neben dem Sieger auf dem Podest zu stehen.
Die drei hatten schon gleich zum Auftakt des Rennens ihre jeweils ersten Läufe gewonnen und als vierter Sieger trug sich Dimitri Berge ins Protokoll ein. Am Ende war er auch der Glückliche, der den vierten Platz in der Gesamtwertung und damit auch das Ticket für die am kommenden Sonntag im lettischen Daugavpils anstehende SEC-Challenge ergattern konnte. Vorher gab es allerdings noch einen Schreckmoment als sich Pawlicki und Berge im letzten Lauf in der Startkurve verhakten und zu Boden mussten. Glücklicherweise war dieser Sturz ohne Auswirkungen und Berge konnte im Re-Run noch einen wichtigen Punkt für die Qualifikation erfahren.
Der Leistungsunterschied unter den Teilnehmern war schon deutlich und drückt sich auch im Ergebnis aus. Dabei war zu beobachten, dass sich die anderen Fahrer im Feld im Verlauf des Rennens gegenseitig die Punkte wegnahmen, die drei Besten aber nicht gefährden konnten. Für die beiden Deutschen reichte es nicht zum Weiterkommen, auch wenn insbesondere Kevin Wölbert durchaus zeigen konnte, dass er mithalten kann. An den Zuschauern und vor allem an der bestens präparierten Bahn hat es sicher nicht gelegen, denn der Veranstalter hatte mit der Investition in Sitzschalen und der Bahnentwässerung beste Voraussetzungen geschaffen.
Die Unterstützung des Publikums spürte auch Celina Liebmann, die bei ihrem einmaligen Einsatz mächtig angefeuert wurde und mit einem hervorragenden Start, bei dem sie besser als Maciej Janowski aus den Bändern kam, einen Punkt erkämpfte.
Im Challenge treffen die Vier auf die Qualifizierten aus den anderen Runden, unter ihnen Erik Riss, der es als einziger Deutscher schaffen könnte, sich für die Finalrunde der Tauron Speedway Euro Championship zu qualifizieren.

Ergebnisse der Tauron SEC-Qualifikationsrunde in Stralsund:
1. Maciej Janowski (Polen) 14 – 1. Platz im Stechen
2. Przemysław Pawlicki (Polen) 14 – 2. Platz im Stechen
3. Rasmus Jensen (Dänemark) 14 – 3. Platz im Stechen
4. Dimitri Bergé (Frankreich) 11
5. Kim Nilsson (Schweden) 10
6. Oliver Berntzon (Schweden) 9
7. Steve Worrall (Großbritannien) 8
8. Daniil Kołodinski (Lettland) 8
9. Benjamin Basso (Dänemark) 8
10. Kevin Wölbert (Deutschland) 7
11. Eduard Krčmář (Tschechien) 6
12. Oleg Mikhailov (Lettland) 4
13. Valentin Grobauer (Deutschland) 3
14. Matouš Kameník (Tschechien) 2
15. Nicolo Percotti ( Italien) 1
16. Celina Liebmann (Deutschland) 1
17. Glenn Moi (Norwegen) 0
18. Patrick Hyjek (Deutschland) NS



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